TV Glarus a.S. jubilierte!
Von R.Etter
Es war eine schöne Feier mit einer tollen Ambiance im Schützenhaussaal Glarus zum Jubiläum 150 Jahre TV Glarus a.S.. Höhepunkt war ein professioneller Film über spannende die Geschichte des Vereins.
250 Personen war gekommen, um mit dem TV Glarus a.S. mitzufeiern, darunter Landammann Röbi Marti, Ständerat This Jenny, Gemeindepräsident Christian Marti, GLTV Kantonalpräsident Chrigel Büttiker, sowie viele Gäste aus nah und fern, Ehrenmitglieder, Vorstandsmitglieder von heute und von dazumal, Aktive ältere und jüngere, kurz, alles was Rang und Namen bei den Turnern hat.

Reden, Essen, Film und Unterhaltung
Mit den Reden wurde nach dem Apéro begonnen. Man befleissigte sich dabei der erwünschten Kürze. Vereinspräsidentin Ruth Rutzer erinnerte bei ihrer Begrüssung an die Maxime der Turner: „ Frisch, fromm, fröhlich, frei!“, wobei der 87 jährige, noch aktive Fritz Jakober meinte, sie hätten früher das Wort „fromm“ durch „froh“ ersetzt. Rutzer erinnerte an die heutige, durchmischte Zusammensetzung des Vereins und an das unvermeidliche Auf und Ab, aber auch an die steten Aktivitäten. Landammann Röbi Marti sagte, in der heutigen komplexen Welt seien traditionsbewusste aber auch innovative Vereine wichtig und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Jugendförderung.. Christian Marti meinte, das Turnen sei kein „nümödigs Züüg“, wie der Gemeinderat Glarus vor 150 es sah, sondern ganz im Gegenteil, sehr erwünscht, weil es sich der Zeit angepasst habe. Chrigel Büttiker sagte, nicht Eigeninteressen sondern das Bekenntnis zum Verein sei wichtig. Nur Fleiss, Disziplin und Teamgeist führten zum Erfolg.

Die Turnvereine Ennenda und Netstal überreichten dem Jubilar einen Stein mit einer Gedenktafel zum Jubiläum, er ist bei der Schulanlage Buchholz aufgestellt.
Dann ging’s ans Essen, im „Schützenhaus“ stets ein besonderes Vergnügen. Dazwischen gab es eine beifällig aufgenommene Vorführung der ehemaligen Gruppe der Rhythmischen Sportgymnastik, und die Supportervereinigung des TV Glarus a.S. schenkte dem Nachwuchs sechs Turnmatten. Dann zeigten die Brüder Martin und Walter Bäbler, Mollis, in einem sehr professionell gestalteten Film einen Querschnitt durch das Turnen von dazumal und heute. Dazwischen waren spannende Interviews mit älteren Vereinsvertretern und ganz jungen eingestreut. Insider spürten: „Genau so war es dazumal und genau so ist es heute.“

Die Lacher auf ihrer Seite hatten die beiden „Beckle Men“, die die Anwesenden mit ihren musikalischen Spässen und Tricks erfreuten. Unglaublich, was sie mit ihren Klarinetten und Saxophonen musikalisch fertig brachten. Das war Unterhaltung auf höchstem Niveau und wurde entsprechende gewürdigt.
Dann konnte Ruth Rhyner, die gekonnt durch den Abend führte, die Bühne für Tanzfreudige freigeben. Wie lange dieser Teil des Abends dauerte, entzieht sich der Kenntnis des Berichterstatters.
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